Endlich durfte wieder „normal“ geübt werden… 

am ersten Samstag im April traf sich ein Teil der Ortswehr zur Zugübung. Ausgangslage war das Einsatzstichwort „H1- Unterstützung Rettungsdienst“ 

Ein Forstarbeiter wurde unter einem Baum eingeklemmt. Sein Kollege erschrak und ließ seine Säge fallen. Beim Versuch ihm zu helfen, stürzte er und wurde bewusstlos. Aufgrund der heißgelaufenen Säge entstand im Verlauf ein Flächenbrand. 

Der ersteintreffende Gruppenführer stellte als erstes fest, das die Einsatzstelle mit den Großfahrzeugen nicht erreichbar ist, also musste alles benötigte Material mit Manneskraft transportiert werden. Lagefeststellung: der Patient hat eine Pfählungsverletzung am Oberschenkel, der Baum muss also unterfüttert und nach der Sicherung zersägt werden ohne den Ast zu entfernen. Nach Auftauchen des Försters wurde festgestellt, das ein weiterer Mitarbeiter vermisst wird, daraufhin wurde sofort mit dem nicht eingefahren Personal eine Personensuche eingeleitet. Nach auffinden dieser im unwegsamen Gelände, erfolgte die Rettung per Spineboard. 
des Weiteren stellte der Gruppenführer der Personensuche eine Rauchentwicklung in der Nähe des Vermissten fest. Ein Flächenbrand ca 50 x 50 m wurde nach der Rettung mit dem Vorrat der drei wasserführenden Fahrzeuge bekämpft. 
manch gut 1,5 Stunden war das Szenario abgearbeitet und konnte zufrieden nachbesprochen werden.