Am Mittwoch, den 26. Juli 2017 morgens um 7:42Uhr wurde Fachzugalarm ausgelöst. Nach dem Eintreffen am Gerätehaus wurden alle anwesenden Kameraden darüber informiert, dass es in den Hochwassereinsatz nach Hildesheim geht. Abfahrt am Knesebecker Gerätehaus war um 9:00Uhr. In der FTZ Gifhorn wurden dann der TH-Zug Wittingen mit dem Wasserförderzug Hankensbüttel, dem GWG-Zug Wahrenholz, sowie der IuK (Information und Kommunikation) und der GW-Logistik aus Gifhorn vereint und es ging gemeinsam auf die Reise nach Hildesheim. Hier ist ein kleiner Eindruck von unserem Standort:

 


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Die 2. & 3. Gruppe der Feuerwehr Knesebeck haben am 24.06.2017 einen TH-Ausbildungstag unter der Leitung von Nils Haubold (Gruppenführer 2. Gruppe) und Lars Haubold (Gruppenführer 3. Gruppe) in der FTZ in Gifhorn absolviert. Es wurde theoretisch ausgebildet und erarbeitet, wie die Fahrzeugaufstellung und die Absicherung bei einem Verkehrsunfall im Idealfall auszusehen hat. Darüber hinaus wurde geklärt, wie in Zukunft der Ablageplatz aufgebaut werden soll, um eine Übersicht der zur Verfügung stehenden Materialien zu haben und somit schnell und sicherer arbeiten zu können.

Nach der theoretischen Ausbildung wurde draußen das hydraulische Rettungsgerät, welches uns die Firma Weber zur Verfügung stellte, erklärt. Somit konnte auch mal mit der neusten Technik gearbeitet werden, was die Arbeit im Vergleich zu den vorhandenen Rettungsgeräten deutlich leichter gemacht hat. Es wurde erklärt, nach welchem Schema der verunfallte PKW, bezüglich Gefahren erkundet wird (E-Autos, Kraftstoffe, usw.) und wie das verunfallte Fahrzeug mit herkömmlichen Unterfütterungsmaterial wie Hölzern und Keilen, sowie mit dem Stab-Pack abgesichert wird. Dabei wurde auch festgestellt, dass die neuen Materialien der Firma Weber weniger Platz benötigen, schneller zu nutzen sind und weniger Personal einbinden.

Nun kam auch endlich das hydraulische Rettungsgerät zum Einsatz. Nils Haubold erklärte, wie die Motorhaube eines verunfallten PKW’s geöffnet wird und wie eine große Seitenöffnung bei einem 4-Türer bzw. wie bei einem 2-Türer hergestellt wird. Das Ziel der großen Seitenöffnung ist, eine möglichst große Rettungsöffnung herzustellen, ohne viel Zeit mit den verstärkten Fahrzeugbauteilen zu verlieren. Sie ermöglicht die Schaffung von viel Platz in kurzer Zeit und hat daher ein sehr positives Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Am Ende des Tages konnte jeder der Beteiligten Feuerwehrleute etwas für sich mitnehmen und es wurde am Abend bei Bier und Steaks über das neu Erlernte gefachsimpelt. Es war für alle ein sehr spannender aber auch lehrreicher Tag, wobei jeder hofft, dass das Erlernte so schnell nicht im Ernstfall abgerufen werden muss.

Hier noch mal ein Dankeschön an die Firma Weber und an die FTZ Gifhorn, die uns diesen Tag ermöglicht haben.

 

Bild und Text:  D. Witt

Am Donnerstag den 29.06. ging es bereits los. Es wurde vorbereitet und der Anhänger wurde gepackt, denn es ging auf Camping-Tour nach Fehmarn an die Ostsee. Freitag morgen ab 07:30Uhr war dann Treffen am Gerätehaus. Es wurden nach und nach die letzten Sachen in den Bus und in den Anhänger verstaut, so dass um 8:30Uhr Abfahrt war. Das Wetter spielte leider nicht so mit, so mussten wir die ganze Fahrt überlegen, wie wir das Zelt im Regen wohl am schnellsten aufbauen. Als wir dann mittags in Klausdorf auf Fehmarn eintrafen war noch immer keine Regenpause abzusehen. Kurzerhand wurde dennoch das Zelt aufgebaut, was auch recht schnell ging, da alle mit angefasst und super zusammen gearbeitet haben. Nun war auch der leichte Regen egal, da wir endlich am Tisch sitzen konnten und uns beim ersten Bier freuten, wie schön groß so ein Zelt sein kann. Nach einer Besichtungstour über den Platz wurde abends der Grill angeheizt. Der Abend wurde dann gemütlich am Tisch in lockerer Runde gefeiert. 

Am Samstag morgen gab es frische Brötchen zum Frühstück. Gegen Mittag haben wir uns entschlossen in die Stadt "Burg" zu fahren. Endlich ließ dann auch pünktlich der Regen nach und wir konnten im Hafen ein U-Boot besichtigen. Ein Stadtbummel, eine Shoppingtour, ein gemütliches Weizen am "Südstrand", eine Fähren-Besichtigung mit anschließender Einkaufsrunde im Fährhafen Puttgarden folgten. Als wir dann gegen abend wieder auf dem Zeltplatz waren, kam die Sonne sogar durch und wir konnten den Tisch unter freien Himmel aufstellen. Bei einigen hat die Sonne sogar den Drang zum baden in der Ostsee hervor gerufen. Auch dieser Abend wurde in gemütlicher Runde recht lange gefeiert. Dank keiner "Totalausfälle" konnte auch am Sonntag gemeinschaftlich gefrühstückt werden. Da das Wetter gehalten und der Regen unser Zelt verschont hatte, haben wir dann spontan das Einpacken eingeleitet, so dass die Rückfahrt gegen 11:30Uhr angetreten wurde. Gegen 15:30Uhr waren wir wieder am Standort in Knesebeck. Es wurde alles wieder verstaut und weggeräumt und die letzten angefangenen Grillspezialitäten wurden gegessen. Gegen 17:30Uhr waren alle wieder zu hause und konnten dann ins "Erholungswochenende" am Sonntag abend starten.  :-)  Vielen Dank an alle für das tolle Wochenende...

In den nächsten Maschinistendiensten wird aus gegebenen Anlässen der Umgang mit der Kettensäge, sowie das Zerlegen von Sturmholz geübt.

Text: J.Borchers
Bild: F.Linne