Am 02.09. führten wir unsere monatliche Zugübung durch. Diesmal zusammen mit der benachbarten Feuerwehr Vorhop. Das Übungsszenario sah ein Waldbrand in Transvaal vor, welcher ein Wohnhaus bedrohte. Da in der Vorgabe ein Ausfall des Hydranten Netzes beschrieben war, musste nach anderen Lösungen zur Wasserversorgung gesucht werden. Hier kristallisierte sich eine lange Wegstrecke von einem Brunnen sowie ein Pendelverkehr mit den Wasserführenden Fahrzeugen von einem weiter entfernten Brunnen heraus. Diese speisten die Riegelstellung über einen Waldbrandverteiler ein. Nach einer Pause bauten wir einen 5000-Liter-Faltbehälter auf und stellten einen deutlichen Unterschied fest. Es gab keine Wasserversorgungsabbrüche. Die mögliche Wasserabgabe lag doppelt so hoch wie zuvor und die wasserführenden Fahrzeuge standen bereits in Warteposition um ihr Wasser abzugeben. Im Anschluß nach getaner Arbeit, haben wir bei Bockwurst und einem kalten Getränk den Abend im Feuerwehrhaus Vorhop ausklingen lassen.

Ein Dank an die Feuerwehr Bokensdorf, die uns den Faltbehälter zum Testen geliehen hat.

 

Bild und Text:  Adrian Krücke

Am Mittwoch, den 26. Juli 2017 morgens um 7:42Uhr wurde Fachzugalarm ausgelöst. Nach dem Eintreffen am Gerätehaus wurden alle anwesenden Kameraden darüber informiert, dass es in den Hochwassereinsatz nach Hildesheim geht. Abfahrt am Knesebecker Gerätehaus war um 9:00Uhr. In der FTZ Gifhorn wurden dann der TH-Zug Wittingen mit dem Wasserförderzug Hankensbüttel, dem GWG-Zug Wahrenholz, sowie der IuK (Information und Kommunikation) und der GW-Logistik aus Gifhorn vereint und es ging gemeinsam auf die Reise nach Hildesheim. Hier ist ein kleiner Eindruck von unserem Standort:

 


<<< auf das Bild klicken für weitere Bilder>>>

Die 2. & 3. Gruppe der Feuerwehr Knesebeck haben am 24.06.2017 einen TH-Ausbildungstag unter der Leitung von Nils Haubold (Gruppenführer 2. Gruppe) und Lars Haubold (Gruppenführer 3. Gruppe) in der FTZ in Gifhorn absolviert. Es wurde theoretisch ausgebildet und erarbeitet, wie die Fahrzeugaufstellung und die Absicherung bei einem Verkehrsunfall im Idealfall auszusehen hat. Darüber hinaus wurde geklärt, wie in Zukunft der Ablageplatz aufgebaut werden soll, um eine Übersicht der zur Verfügung stehenden Materialien zu haben und somit schnell und sicherer arbeiten zu können.

Nach der theoretischen Ausbildung wurde draußen das hydraulische Rettungsgerät, welches uns die Firma Weber zur Verfügung stellte, erklärt. Somit konnte auch mal mit der neusten Technik gearbeitet werden, was die Arbeit im Vergleich zu den vorhandenen Rettungsgeräten deutlich leichter gemacht hat. Es wurde erklärt, nach welchem Schema der verunfallte PKW, bezüglich Gefahren erkundet wird (E-Autos, Kraftstoffe, usw.) und wie das verunfallte Fahrzeug mit herkömmlichen Unterfütterungsmaterial wie Hölzern und Keilen, sowie mit dem Stab-Pack abgesichert wird. Dabei wurde auch festgestellt, dass die neuen Materialien der Firma Weber weniger Platz benötigen, schneller zu nutzen sind und weniger Personal einbinden.

Nun kam auch endlich das hydraulische Rettungsgerät zum Einsatz. Nils Haubold erklärte, wie die Motorhaube eines verunfallten PKW’s geöffnet wird und wie eine große Seitenöffnung bei einem 4-Türer bzw. wie bei einem 2-Türer hergestellt wird. Das Ziel der großen Seitenöffnung ist, eine möglichst große Rettungsöffnung herzustellen, ohne viel Zeit mit den verstärkten Fahrzeugbauteilen zu verlieren. Sie ermöglicht die Schaffung von viel Platz in kurzer Zeit und hat daher ein sehr positives Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Am Ende des Tages konnte jeder der Beteiligten Feuerwehrleute etwas für sich mitnehmen und es wurde am Abend bei Bier und Steaks über das neu Erlernte gefachsimpelt. Es war für alle ein sehr spannender aber auch lehrreicher Tag, wobei jeder hofft, dass das Erlernte so schnell nicht im Ernstfall abgerufen werden muss.

Hier noch mal ein Dankeschön an die Firma Weber und an die FTZ Gifhorn, die uns diesen Tag ermöglicht haben.

 

Bild und Text:  D. Witt