Wir wünschen euch eine besinnliche und ruhige Weihnachtszeit!

Eure Feuerwehr Knesebeck

 

Hier einige Hinweise vom Deutschen Feuerwehrverband:

 

Berlin – Besinnliche Feiertage im Kreise von Familie und Freunden, mit Geschenken und Kerzenschein: Weihnachten ist ein hell erleuchtetes Fest in der dunklen Jahreszeit. Damit es nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnt der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze vermieden werden.

Zehn einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

• Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder oder Haustiere dabei sind. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
• Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.
• Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
• Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
• Entzünden Sie Kerzen am Weihnachtsbaum von oben nach unten; löschen Sie sie in umgekehrter Reihenfolge ab.
• Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und am Weihnachtsbaum rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
• Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.
• Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
• Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
• Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Sie sind in allen Bundesländern bei Neubauten Pflicht; in den meisten mittlerweile auch bei Bestandsbauten. Informationen hierzu gibt es unter www.rauchmelder-lebensretter.de. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel oder beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes unter www.feuerwehrversand.de.

 

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband 

Sicheres Weihnachtsfest: Tipps der Feuerwehren - Feuerwehrverband )

Auch in diesem Jahr überprüfen wir, in mehreren Gruppen, alle Hydranten in Knesebeck und Wunderbüttel. Die erste Aufgabe ist das auffinden der Hydranten, da viele durch Büsche, Laub, Autos oder andere Gegenstände verdeckt sind. Bei der Suche helfen uns Hydtrandenpläne, die wir vom Wasserverband zur Verfügung gestellt bekommen. Die Hydrantenschilder, mit dem roten Rahmen, weisen uns den genauen Weg. 

Im Einsatzfall ist es für uns enorm wichtig, die Hydranten schnell zu finden und zu wissen, dass diese einsatzbereit sind. Unsere Löschfahrzeuge besitzen nur einen begrenzten Löschwasservorrat und müssen bei einem Einsatz schnellstmöglich an das Wassernetz angeschlossen werden.
Ist der Hydrant gefunden, wird der Deckel geöffnet und das Standrohr aufgesetzt. Danach wird das Ventil geöffnet und gespült, bis nur noch klares Wasser aus dem Hydranten kommt. Dabei kann es zu kurzzeitigen Eintrübungen des Trinkwasser kommen, welche aber gesundheitlich unbedenklich sind. In diesem Fall, das Wasser solange laufen lassen bis die Trübung weg ist.
Zum Abschluss wird der Deckel der Straßenkappe mit einer Trennfolie zum leichteren Öffnen wieder eingelegt.
Die Hydrantenpflege hat mehrere Vorteile. Zum Einen wird die Funktionstüchtigkeit überprüft und zum Anderen merkt man sich mit der Zeit die Position der Hydranten.
Etwaige Defekte werden im Mängelbericht digital erfasst und über die Stadt Wittingen an den Wasserverband Gifhorn gemeldet. Dieser sorgt dann für die Reparatur.
 
Die Prüfung findet am 06.11.2021 zwischen 09:00 Uhr und 13:00 Uhr statt.
 

Probelarm zur Warnung der Bevölkerung

Der Landkreis Gifhorn führt am Samstag, 19. Juni 2021, im gesamten Kreisgebiet einen flächendeckenden Probealarm zur Warnung der Bevölkerung durch.
Hierfür löst die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle um 12 Uhr bei allen Sirenen einen ein-minütigen auf- und abschwellenden Warnton aus und versendet im Vorfeld eine Meldung an die Warn-App NINA sowie an die lokalen Radiosender.

Landrat Dr. Andreas Ebel erklärt: „Der Probealarm dient einerseits dazu, unsere Warnsysteme zu überprüfen und andererseits hat sie den Vorteil, alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis regelmäßig darüber zu informieren, wie sie sich im Notfall verhalten sollten.“

Folgende Anlässe könnten eine Warnung der Bevölkerung auslösen:
  - die Ausbreitung von Rauchgasen infolge eines Großbrandes
  - eine Extremwetterlage
  - ein Hochwasser
  - ein Unfall im Gefahrgutbereich
  - ein terroristischer Angriff oder
  - der Eintritt des Verteidigungsfalles

Alle Bürgerinnen und Bürger sollten bei einer Warnung folgende Punkte beherzigen:

  - geschlossene Räume aufsuchen
  - Fenster und Türen schließen
  - lokale Radiosender einschalten
  - auf eventuelle Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr oder Polizei achten
  - die Notrufnummern 110 und 112 nur bei wirklichen Notfällen anrufen

Alle weiteren Informationen erhält die Bevölkerung anlassbezogen über die App NINA sowie über die lokalen Radiosender.
Der kreisweite Probealarm wird jeweils am dritten Samstag im Januar und Juni durchgeführt.

Quelle: Pressemitteilung Landkreis Gifhorn